ADHS-Diagnostik für Erwachsene

Gründlich, ergebnisoffen und mit Zeit für Ihre Geschichte – damit Sie am Ende wissen, woran Sie sind.

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Für wen ist die Diagnostik gedacht?

Für Erwachsene, die sich fragen, ob ihre Schwierigkeiten mit Konzentration, innerer Unruhe, Organisation oder Impulsivität auf eine ADHS zurückgehen – auch wenn in der Kindheit nie eine Diagnose gestellt wurde. Und für alle, die eine bestehende Diagnose überprüfen lassen möchten. Die Diagnostik findet in meiner Privatpraxis in Köln-Sülz oder in Odenthal-Blecher statt.

Warum eine sorgfältige Diagnostik wichtig ist

Die Kriterien für ADHS unterscheiden sich in den drei gängigen Klassifikationssystemen (ICD-10, ICD-11 und DSM-5) deutlich. Außerdem können ähnliche Beschwerden auch bei Depressionen, Angststörungen, Schlafproblemen, Traumafolgen oder im Autismus-Spektrum auftreten. Eine gründliche Abklärung schützt deshalb vor beidem: vor einer übersehenen ADHS und vor einer vorschnellen Diagnose. Denn nur die richtige Diagnose ermöglicht die richtige Behandlung.

So läuft die Diagnostik ab

  1. Erstgespräch: Ihre Anliegen, Ihre aktuelle Situation und Ihre Lebensgeschichte.
  2. Ausführliche Diagnostik: strukturierte Interviews, psychologische Testverfahren und Fragebögen.
  3. Blick in die Kindheit: Angaben aus Ihrer Kindheit und – wenn möglich – von Angehörigen.
  4. Differenzialdiagnostik: Abgrenzung gegenüber anderen Ursachen.
  5. Befundgespräch: das Ergebnis, seine Bedeutung für Sie und die nächsten Schritte.

Unterlagen

Welche Unterlagen Sie für die Diagnostik benötigen, bespreche ich mit Ihnen in der ersten Sitzung.

Nach der Diagnose

Im Befundgespräch besprechen wir, welche Unterstützung für Sie sinnvoll ist. Auf Wunsch behandle ich Sie anschließend psychiatrisch weiter – bei Bedarf auch mit einer passenden Medikation, zum Beispiel mit Stimulanzien.

Häufige Fragen

Fragen zu ADHS-Diagnostik für Erwachsene

Ich hatte als Kind keine Diagnose. Kann ich trotzdem ADHS haben?

Ja. Viele Erwachsene erhalten die Diagnose erst spät, weil sie Schwierigkeiten lange ausgeglichen haben. Die Beschwerden müssen allerdings schon in der Kindheit bestanden haben – deshalb fragen wir auch danach.

Brauche ich eine Überweisung?

Nein. Sie können sich direkt an die Praxis wenden – Terminanfragen am besten per E-Mail.

Verschreiben Sie nach der Diagnose auch Medikamente?

Ja. Auf Wunsch behandle ich Sie nach der Diagnose psychiatrisch weiter und biete eine passende Medikation an, zum Beispiel mit Stimulanzien.

Wie viele Termine sind nötig?

In der Regel mehrere Termine. Wie viele genau, hängt von Ihrer Fragestellung ab.

Wer übernimmt die Kosten?

In der Regel übernehmen private Krankenversicherungen und Beihilfestellen die Kosten. Sie können die Diagnostik auch als Selbstzahler in Anspruch nehmen; abgerechnet wird nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

Kann ich eine bestehende Diagnose überprüfen lassen?

Ja. Eine Zweitmeinung ist ausdrücklich möglich – etwa wenn Sie unsicher sind, ob eine Diagnose zutrifft.

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Lassen Sie sich helfen, ich kann mich um Sie kümmern …

Schreiben Sie mir am besten eine E-Mail – oder rufen Sie an. Wir vereinbaren dann einen ersten Termin.

Standorte: Köln-Sülz · Odenthal-Blecher

Termin per E-Mail Anrufen